neue Schriften für die Homepage

tl_files/webkrebse/img/bleibuchstaben.jpgDie Anzahl der Schriftarten, die derzeit im Web verwendet werden, ist sehr klein, da sie auf allen Geräten mit Browsern installiert sein müssen; siehe auch Artikel Buchstaben, Zeichensätze und Schriften. Es gibt eine Vielzahl an Methoden dieses Problem zu umgehen.

Zum Beispiel können besondere Schriften als Bild in Webseiten einbaut werden; mit dem Nachteil, dass die visuelle Information zwar dargestellt wird, der Inhalt des Textes aber im Webdokument nicht enthalten ist. Desweiteren gibt es eine Vielzahl an Techniken, mit denen sich der Benutzer mit der Webseite auch die Schriftart in den Browser lädt. Die meisten Techniken sind aber auf wenige Browser beschränkt und nehmen höhere Ladezeiten der Webseite in Kauf. Im Folgenden wird eine kleine Auswahl kurz vorgestellt. Bei allen Methoden gilt es, die urheberrechtlichen Fragen für jede einzubettende Schriftart zu klären.

  • Mit sIFR werden gekennzeichnete Textpassagen auf einer Webseite durch einen Flashfilm mit dem Text in der gewünschten Schriftart ersetzt. Hiermit lassen sich geringe Textmengen browserübergreifend in eine beliebige Schriftart setzen, Flash vorausgesetzt. Der Text bleibt allerdings als Fremdkörper in der Webseite erkennbar.
  • Eine Alternative zu dem auf Flash basierenden sIFR ist das auf Javascript bauende cufón. Im ersten Schritt wird die Schriftart in von Javascript lesbare vektorbasierte Daten umgewandelt. So ausgerüstet zeichnet cufón die Buchstaben auf die Website anstelle des eingegebenen Textes. Wie sIFR hat cufón den Nachteil, dass die generierten Texte nicht mit der Maus markiert werden können.
  • Mit HTML5 wird ein neues Element Canvas zur Verfügung stehen, mit der Schriftarten grafisch dargestellt werden können. Auch hierfür werden die Schriftarten für die Verwendung konvertiert. Leider verschließt sich der InternetExplorer Version 8 noch komplett dem zukünftigen HTML5; das wird erst ab Version 9 besser.
  • Microsoft verfolgt eine Methode namens @font-face mit der die eigentlichen Schriftartendateien eingebunden werden, allerdings sind sich die Browserhersteller über das Dateiformat nicht einig.
  • Webfonts werden derzeit von zwei Internetgrößen voran getrieben: Google beispielsweise bietet im Open Font Directory Schriftarten an, die über die Google Font Api eingebunden werden. Eine viel größere aber teilweise kostenpflichtige Auswahl an Fonts bietet Typekit, die mit Javascript eingebunden werden.

Links zum Thema Methoden zur Schriftartersetzung

  • Datum: 26.09.2010
  • Autorin: Dorothea Schäfer
  • Anzahl Kommentare: 1
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Kommentare

Kommentar von Dorothea Schäfer | 03.11.2011

Kleines Update: Am meisten gebräuchlich ist mittlerweile Schriftarten durch @font-face einzubinden, entweder aus Schriftartendateien die auf dem Server der Website vorliegen oder von einem der Font-Directories.

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